Deutsche Gesellschaft für Ökonomische Bildung

Deutsche Gesellschaft für Ökonomische Bildung

Satzung

§ 1 Name und Sitz
§ 2 Zweck und Ziel
§ 3 Mitgliedschaft
§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft
§ 5 Beiträge
§ 6 Organe
§ 7 Mitgliederversammlung
§ 8 Vorstand
§ 9 Sektionen für besondere Aufgaben
§ 10 Beirat
§ 11 Auflösung
§ 12 Inkrafttreten der Satzung

Beirat

§ 1 Name und Sitz

Die Gesellschaft führt nach ihrer Eintragung in das Vereinsregister den Namen „Deutsche
Gesellschaft für Ökonomische Bildung e.V.“. Sitz und Gerichtsstand der Deutschen
Gesellschaft für Ökonomische Bildung ist Köln.

§ 2 Zweck und Ziel

Die Deutsche Gesellschaft für Ökonomische Bildung (DeGÖB) verfolgt ausschließlich und
unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der
Abgabenordnung.

Ziele der Deutschen Gesellschaft für Ökonomische Bildung sind:

  • Förderung der fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Entwicklung ökonomischer
    Bildung in Forschung und Lehre.
  • Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Wirtschaftsdidaktik.
  • Verankerung und Ausbau der Fachdidaktik sowie der ökonomischen Bildung in
    Hochschule, Schule und Weiterbildung sowie in der beruflichen Praxis und der
    Öffentlichkeit, insbesondere die Etablierung eines eigenständigen Schulfaches Wirtschaft
    in allgemein bildenden Schulen.
  • Durchführung von wissenschaftlichen Tagungen und Kongressen.
  • Zusammenarbeit mit Einrichtungen, die diese Ziele unterstützen.

 

§ 3 Mitgliedschaft

Mitglieder können natürliche und juristische Personen werden, die die Zwecke und Ziele des
Vereins entsprechend § 2 unterstützen.

  • Im Bereich ökonomischer Bildung an Hochschulen hauptamtlich Tätige können durch den
    Vorstand aufgenommen werden.
  • Weitere Mitglieder können von der Mitgliederversammlung aufgenommen werden.
  • Ehrenmitglieder können Personen werden, die die Arbeit in der Deutschen Gesellschaft
    für Ökonomische Bildung e.V. in besonderem Maße gefördert haben. Sie werden durch
    Beschluss mit mindestens zwei Dritteln der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern
    ernannt.


Die Mitgliedschaft wird durch Abgabe einer schriftlichen Beitrittserklärung beim Vorstand
beantragt. Die Aufnahme erfolgt durch Eintragung in die Mitgliederliste.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet bei natürlichen Personen mit dem Tod, durch Austritt oder
Ausschluss, bei juristischen durch Austritt, Ausschluss, Insolvenz oder Auflösung.
Der Austritt ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres zulässig. Er ist dem Vorstand schriftlich
zu erklären. Die Austrittserklärung muss dem Vorstand spätestens bis zum 30.11. zugegangen
sein.
Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden,
wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliederbeiträgen im
Rückstand ist oder schuldhaft in grober Weise gegen die Bestimmungen der Satzung verstößt
oder in gleicher Weise den Zwecken, Zielen und Interessen der Deutschen Gesellschaft für
Ökonomische Bildung zuwiderhandelt. Das betreffende Mitglied ist vorher anzuhören. Gegen
den Ausschluss kann das betroffene Mitglied innerhalb eines Monats schriftlich bei dem
Vorstand Widerspruch einlegen. Über den Widerspruch entscheidet die
Mitgliederversammlung. Ein Antrag auf Ausschluss kann von jedem Mitglied der Deutschen
Gesellschaft für Ökonomische Bildung e.V. gestellt werden und bedarf einer schriftlichen
Begründung.
Beiträge oder andere Leistungen werden bei Beendigung der Mitgliedschaft nicht erstattet.

§ 5 Beiträge

Die Deutsche Gesellschaft für Ökonomische Bildung ist berechtigt, Geld- oder Sachspenden
sowie sonstige Zuwendungen entgegenzunehmen. Die Mitgliedsbeiträge werden durch die
Mitgliederversammlung festgelegt. Der Beitrag ist im Lastschriftverfahren zu entrichten. In
besonderen Fällen kann der Vorstand auf Antrag die Form der bargeldlosen Überweisung auf
das Konto der Gesellschaft genehmigen. Alle Geld- oder Sachzuwendungen sowie etwaige
Erträge dürfen nur satzungsgemäßen Zwecken zugeführt werden. Es dürfen keine Personen
durch Veranstaltungsausgaben, die dem Zweck der Deutschen Gesellschaft für Ökonomische
Bildung fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Die Deutsche Gesellschaft für Ökonomische Bildung ist selbstlos tätig, sie verfolgt nicht in
erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Etwaige Mittel dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine
sonstigen Zuwendungen aus Mitteln der Deutschen Gesellschaft für Ökonomische Bildung.
Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung der Deutschen
Gesellschaft für Ökonomische Bildung nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile und
den gemeinen Wert ihrer geleisteten Sacheinlagen zurück.

§ 6 Organe der Deutschen Gesellschaft für Ökonomische Bildung

Organe der Deutschen Gesellschaft für Ökonomische Bildung sind:

  • die Mitgliederversammlung
  • der Vorstand.

§ 7 Die Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung besteht aus den Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für
Ökonomische Bildung. Alle Mitglieder haben aktives und passives Wahlrecht. Die
Mitgliederversammlung tritt mindestens einmal im Kalenderjahr zusammen. Sie wird vom
Vorstand unter Angabe der Tagesordnung spätestens einen Monat vor dem geplanten Termin
schriftlich einberufen. Eine Einberufung muss durch den Vorstand erfolgen, wenn mehr als
ein Zehntel der Mitglieder es beantragen. Jedes Mitglied hat gleiches Stimmrecht. Eine
Übertragung des Stimmrechtes ist nicht zulässig.
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig.
Die Beschlüsse bedürfen nicht der Beurkundung. Das Beschlussprotokoll wird vom
Vorsitzenden des Vorstandes und dem Geschäftsführer unterzeichnet. Bei Beschlüssen über
Satzungsänderungen müssen mindestens zwei Drittel aller Mitglieder vertreten sein. Ein
Antrag zur Satzungsänderung ist dem Vorstand mindestens 8 Wochen vor der
Mitgliederversammlung schriftlich bekannt zu geben.
Ist die Versammlung nicht beschlussfähig, so kann ohne Ladungsfrist eine neue
Versammlung zum gleichen Zweck einberufen werden. Diese zweite Versammlung ist ohne
Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. In der Einladung ist auf die
erleichterte Beschlussfähigkeit dieser eventuellen zweiten Versammlung hinzuweisen und
anzugeben, wann die zweite Versammlung beginnt bzw. ggf. beginnt. Steht eine
Satzungsänderung auf der Tagesordnung, ist der Text der beabsichtigten Änderungen
beizufügen.
Satzungsänderungen und der Beschluss über die Auflösung der Deutschen Gesellschaft für
Ökonomische Bildung bedürfen einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Stimmen.
In allen übrigen Fällen entscheidet die einfache Mehrheit der anwesenden Stimmen, bei
Stimmengleichheit die Stimme des Vorsitzenden.
Die Mitgliederversammlung berät und beschließt über

  • Aufgaben der Deutschen Gesellschaft für Ökonomische Bildung,
  • Satzungsänderungen,
  • Wahl und Entlastung des Vorstandes,
  • Wahl der Rechnungsprüfer,
  • Höhe der Mitgliedsbeiträge,
  • Haushaltsplan und Kassenbericht,
  • Widerspruch eines Mitglieds gegen den Vereinsausschluss,
  • Auflösung der Deutschen Gesellschaft für Ökonomische Bildung.

 

§ 8 Der Vorstand

Den Vorstand bilden

  • der/die Vorsitzende,
  • der/die Stellvertretende Vorsitzende,
  • der/die Geschäftsführer/in,
  • zwei weitere Mitglieder als Beisitzer.


Der Vorstand vertritt die Interessen der Deutschen Gesellschaft für Ökonomische Bildung
gegenüber der Öffentlichkeit. Er wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Die Wahl
erfolgt für zwei Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand leitet die Deutsche Gesellschaft
für Ökonomische Bildung und verwirklicht die Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Der
Vorstand beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit. Mit mindestens drei
Vorstandsmitgliedern ist er beschlussfähig. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme
des Vorsitzenden. Die Beschlüsse des Vorstandes werden in einem Protokoll festgehalten.
Dieses wird vom Vorsitzenden unterschrieben.
Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der / die Vorsitzende sowie der / die Stellvertretende
Vorsitzende. Sie vertreten die Gesellschaft gerichtlich und außergerichtlich jeweils allein.

§ 9 Sektionen für besondere Aufgaben

Die Bildung von Sektionen für besondere Aufgaben ist möglich. Über ihre Einrichtung
entscheidet der Vorstand. Die Sektionsleiter werden vom Vorstand vorläufig eingesetzt und
bedürfen der Bestätigung durch die nächste Mitgliederversammlung.

§ 10 Beirat

Zur Förderung der Zusammenarbeit mit Einrichtungen, die die Ziele der Deutschen
Gesellschaft für Ökonomische Bildung unterstützen, kann ein Beirat gebildet werden. Über
die Einrichtung und die Mitgliedschaft entscheidet die Mitgliederversammlung auf Vorschlag
des Vorstandes.

§ 11 Auflösung der Deutschen Gesellschaft für Ökonomische Bildung

Die Deutsche Gesellschaft für Ökonomische Bildung kann durch Beschluss der
Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Dazu müssen mindestens zwei Drittel aller
Mitglieder persönlich oder in Vertretung anwesend sein. Ist diese Versammlung nicht
beschlussfähig, so ist eine neue Versammlung zum gleichen Zweck einzuberufen. Diese
zweite Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden beschlussfähig. Im Fall
der Auflösung oder Aufhebung der Auflösung der Deutschen Gesellschaft für Ökonomische
Bildung oder bei Wegfall des bisherigen Zwecks ist das Vermögen, soweit es die eingezahlten
Kapitalanteile der Mitglieder und den Buchwert der von den Mitgliedern geleisteten
Sacheinlagen übersteigt, an den Bundesminister für Bildung und Forschung abzuführen, der
es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu
verwenden hat.

§ 12 Inkrafttreten der Satzung

Die Satzung tritt nach ihrer Verabschiedung und der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

Der Beirat dient der ideellen und materiellen Unterstützung der Ziele der Deutschen
Gesellschaft für Ökonomische Bildung gemäß § 2 der Satzung. Die Mitglieder des Beirats
sollen bereit und fähig sein, diese Ziele zu fördern.
Der Beirat kann aus persönlichen Mitgliedern und korporativen Mitgliedern bestehen.
Letztere werden in Sitzungen des Beirats und bei Tagungen der Deutschen Gesellschaft für
Ökonomische Bildung durch eine vom Mitglied vorgeschlagene Person vertreten.
Die Mitglieder des Beirats werden auf Antrag des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für
Ökonomische Bildung für die Dauer von 3 Jahren von der Mitgliederversammlung der
Deutschen Gesellschaft für Ökonomische Bildung berufen. Eine Verlängerung der
Mitgliedschaft um jeweils weitere 3 Jahre bedarf der Zustimmung der
Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Ökonomische Bildung.
Die Mitgliedschaft im Beirat ist von der Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für
Ökonomische Bildung unabhängig.
Die beratende Arbeit des Beirats vollzieht sich in Beiratssitzungen, in der Teilnahme an den
regelmäßigen Fachtagungen der Deutschen Gesellschaft für Ökonomische Bildung und in
Beratungen mit dem Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Ökonomische Bildung.
Der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Ökonomische Bildung beruft die
Beiratssitzungen ein und leitet sie. Er kann die Sitzungsleitung auf ein Mitglied des Beirats
oder ein Mitglied des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für Ökonomische Bildung
delegieren. Der Beirat soll mindestens einmal im Jahr zu einer Beiratssitzung
zusammentreten.


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Letzte Änderung am 13.12.2016


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